New York Reiseführer – eine kleine Rezension…

New York Reiseführer – eine kleine Rezension…

In Kürze gehts ja nun nach New York.

Und aus diesem Grund habe ich mich mit diversen Reiseführern eingedeckt.
Sie alle (inssgesamt 3) erfüllen hervorragend ihren Zweck, bieten Infos auf kleinem Raum, Kartenmaterial und Übersichten zur schnellen Orientierung.
Soweit ok.

Einen möchte ich jedoch hervorheben, weil er aus der Kategorie „Klassischer Reiseführer“ ausbricht.
Im Conbook Verlag (www.conbook-verlag.de) habe ich einen sogenannten „Fettnäpfchenführer“ gefunden. Genauer gesagt den
Fettnäpfchenführer New York von Petrina Engelke.

Allein der Name des Reiseführers war schon Grund, da rein zu schauen. Anfangs war ich auch etwas skeptisch, aber ich wurde belohnt.

Hier die Info zum Autor aus dem Buch:

In New York. Wegen New York. Trotz New York.
Unter dieser Maxime schreibt Petrina Engelke, seit sie im Jahr 2010 aus dem Ruhrgebiet zum Big Apple zog.
Da hatte sie schon lange ein Verhältnis mit der Stadt: Mit 17 kam sie während eines Schüleraustausches erstmals hierher.
Auch nach vielen Reisen – unter anderem in Australien und auf einem US-Segelboot – findet sie nirgends mehr Geschichten als in New York.
Diese erzählt sie nicht nur als freie Journalistin in deutschsprachigen Medien, sondern auch in Ihrem Blog:
www.moment-newyork.de

Wie oft ich diesen inspirierenden Reiseführer schon vor- und zurück gelesen habe – keine Ahnung.
Aber es hat auf jeden Fall dazu geführt, New York aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen, als man ihn üblicherweise hat.

Von Geschichten über „Wohnen im Schuhkarton“ (…wie New Yorker wohnen…) über Dauerstaus, New York als große Baustelle, bis zu U-Bahnfahrten zum Strand (Ja! In New York gibts jede Menge davon…!) und die Gärtneraktivitäten der New Yorker.
Das Buch bietet für jeden etwas, aber biegt vom Standardpfad des Reiseführers deutlich ab.
Dies ist jedoch derart erfrischend beschrieben, daß man dieses Buch garantiert nicht weglegt, bis zumindest das aktuelle Kapitel gelesen ist…..naja….man kann ja das nächste schonmal anfangen….

Mein persönliches Highlight des Buches sind die Rubriken:
– Reisetipps von New Yorkern
– Außergewöhnliches entdecken – Museen abseits ausgetretener Pfade
Sehr informativ und macht jetzt schon Riesenlust, diese Pfade zu entdecken.

Deshalb an dieser Stelle nochmal einen Großen Dank an Petrina für dieses Schmankerl!

Und Euch wünsche ich jetzt schon viel Lesespaß (auch wenns nur New York vom Sofa aus ist…)
Einen Link zu Petrinas Blog habe ich euch in meine Inspirationsquellen gelegt.

Leben 5.0 – die Planung geht weiter…

Leben 5.0 – die Planung geht weiter…

Wie in meinem Ausgangsbeitrag schon beschrieben, spiele ich diverse Möglichkeiten durch, wie ich mein zukünftiges Leben als Ruheständler verbringen werde.

Dazu gibts nun Updates.

Ich hatte mich ja mit dem Thema „Boot“ beschäftigt. Soweit auch ganz ok. Aber im Verlauf meiner Recherchen stellte sich dann heraus, daß der Aufwand dafür immens zu hoch ist.
Die Anschaffung ginge ja noch in Ordnung. Aber der Unterhalt des Bootes, die Begrenztheit der Möglichkeiten und meine Unerfahrenheit haben mich dann dazu bewogen, es sein zu lassen.

Daher greife ich die ursprüngliche Idee „Wohnmobil“ wieder auf, aber diesmal in anderen Dimensionen.
Ich mache zur Zeit den Führerschein C/CE (LKW) und werde ab nächstem Jahr als LKW-Fahrer arbeiten. Warum?
Weil ich an meinem Job in der Krankenpflege kein Interesse mehr habe – bin einfach gesättigt!

Durch den Führerschein LKW stehen mir jedoch vollkommen neue Wohnmobilmöglichkeiten offen. Ich kann über die 7,5t-Grenze hinausgehen und mir ein Gefährt zusammen schrauben, in dem sich gut wohnen lässt.

Wo das hinführt?
Mal schauen – ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Leben 5.0 – ein neues Lebensmodell?

Leben 5.0 – ein neues Lebensmodell?

Leben 5.0 – ein neues Lebensmodell?

In meinem Beitrag „Was ist Leben 5.0?“ habe ich ja schon ein wenig die Idee hinter meinem Projekt erklärt. Dort geht es primär ums Reisen bzw. meine bevorstehende Auszeit.

 

Hinter Leben 5.0 steckt aber noch ein viel tieferer Gedanke.

Es geht um die Tatsache, daß ich in ca. 10 Jahren in Rente gehen werde. Als ich mich das erste Mal mit diesen Gedanken beschäftigte, habe ich noch gar nicht das Ausmaß dieses Lebenseinschnitts erfasst; das kam erst etwas später.

Aber als es mir bewusst wurde, habe ich erst einmal geschluckt! Rente ist ja schön, heisst aber heutzutage, mit ca. 60% des vorigen Einkommens wirtschaften zu müssen. Zuerst dachte ich noch an einen Scherz, aber nach der Beratung durch einen Mitarbeiter der Rentenversicherung war klar, daß dies genauso abläuft.

Habe ich heute, nach Zahlung der monatlichen Unkosten, noch genügend Geld übrig, um was zu sparen (z.B. für Reisen), so wird bei Renteneintritt diese Rechnung nicht mehr aufgehen.

Okay, ich werde meine Wohnung noch finanzieren können, ein kleines Auto auch noch, aber dann wird’s eng. Zum Sparen bleibt da nicht mehr viel übrig.

Mein Traum war schon immer das Reisen, möglichst viel von der Welt sehen und zu wissen, auf welchem Planeten ich mit wem lebe. Durch diese Ernüchterung nach dem Termin mit dem Berater war mir dann klar: Ich werde mein Rentnerdasein nicht zu Hause fristen, nicht vor der Glotze sitzen und Kreuzworträtsel machen.

Im Rahmen meiner Recherche zu alternativen Lebensmodellen las ich dann irgendwann des Hinweis, das es wichtig ist, sich schon früh um das Thema „Renteneintritt“ und „Beendigung der Erwerbsarbeit“ zu kümmern. Viele schaffen diesen Absprung nicht und werden ernsthaft krank, leiden unter Depressionen und sehen keinen Sinn mehr in Ihrem Leben – weil die Hauptbeschäftigung der letzten 30,40,50 Jahre wegfällt!

Für mich war vollkommen klar, daß ich nicht dieses Leben möchte und da das Thema „Reisen“ ja sowieso stets präsent war, kam mir irgendwann der Gedanke, diesem Thema ernsthaft nach zu gehen.

Eine Zeitlang war ich mit dem Thema “Digitale Nomaden” beschäftigt, weil ich diese Form der Kombination “Leben-Arbeiten-Reisen” sehr ansprechend fand.

Aber irgendwann kam ich an den Punkt, daß dies genau nicht meine Nische sein wird.

Warum?

Weil ich in 10 Jahren nicht mehr arbeiten muss!

Ich kann mich statt dessen voll darauf konzentrieren, wie ich mein Leben so gestalte, daß ich einerseits minimalistisch (und Geld sparend) lebe, auf der anderen Seite möglichst viel von der Welt sehe.

Diese Gedanken haben bei mir einen starken Wandel bei mir hervorgerufen und ich habe mich nochmals intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Deshalb gab es auch hier auf dem Blog seither keine Einträge mehr.

Ich habe in der Zwischenzeit diverse Varianten des “Leben nach dem Arbeitsleben” durchgespielt.

– Langzeitreisen

– punktuelle Weltreisen (3 Monate Reisen, 3 Monate zu Hause usw.)

– Leben auf dem Campingplatz als Homebase und Reisen mit dem Wohnmobil

– dauerhaft unterwegs mit dem Wohnmobil (auch Weltreise)

– Leben auf dem Boot und Reisen mit dem Boot

– Homebase im Ausland einrichten

All diese Themen habe ich mehrfach durchgespielt und begonnen, sie zu planen, weil ich sehen wollte, wo mich das hinführt. Und dabei bin ich auf einen Punkt gestoßen, der mir immer  wieder begegnet:

– Langsamkeit, Entschleunigung

Ich habe in meinem Berufsleben immer viel Action gehabt und musste immer unter Zeitdruck arbeiten. Darauf habe ich später keine Lust mehr. Ich möchte in Ruhe reisen und ohne Stress meinen Alltag bewältigen. Unter Stress verstehe ich dann auch, eine stationäre Wohnung zu unterhalten und mit dem restlichen Geld irgendwie klar zu kommen.

So bin ich bei allen Überlegungen und Planungen am Schluß immer wieder an einem Punkt hängengeblieben: Leben auf dem Boot.

Dies bietet viele Vorteile (Incl. der Möglichkeit des Wohnsitzes auf dem Boot) und ist etwas, was ich mir für mich sehr gut vorstellen kann.

Um mir ein Feeling davon zu holen, bin ich probeweise mit jemand auf seinem Motorboot mitgefahren und ja, es ist wie im Wohnmobil – nur eben auf dem Wasser!

Mobilität an Land kann man schnell mit E-Bikes oder kleinem Motorrad herstellen.

Daher werde ich dieses Thema weiter verfolgen und im Blog darüber berichten.

Ihr seht, das Thema “Ruhestand” beschäftigt mich sehr und mein Fokus liegt auch jetzt schon, 10 Jahre vorher, voll darauf.

Aber ich finde es gut und es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen. So kann ich zumindest später, sollten mal alle Stricke reissen, sagen: “Ich habe es versucht!”

Viel Spaß weiterhin….

Euer Joe

Touren zur Vorbereitung

Touren zur Vorbereitung

Touren zur Vorbereitung

Ich gehe gerne wandern. Körperlich ist das auch gar kein Problem, auch wenns mal knackig Berg hoch geht. Zumindest in unseren Breiten. Der Himalaya ist aber ein anderes Kaliber. Und eine Tour zum Everest Base Camp erst recht.
Schließlich gehts hier in Regionen über 5000 Meter und da ist eine kleine Tagestour schon eine große Herausforderung.

Touren zur Vorbereitung im Himalaya

Himalaya

Würde ich hier ohne Vorbereitung hinreisen, wäre die Enttäuschung, es nicht zu schaffen, vorprogrammiert. Schließlich bin ich eben keine 25 Jahre alt, sondern es haben sich noch 30 Jährchen dazugesellt 🙂

Um dem vorzubeugen, mache ich seit einigen Wochen erste kleine „Schnuppertouren“ in meiner Heimatregion Rhein-Main-Gebiet. Dazu habe ich mir nach eingehender Beratung in einem Outdoor-Laden Wanderschuhe gekauft, die meinen Anforderungen entsprechen.
Diese müssen allerdings erst eingelaufen werden. Daher auch erst mal kleine, dezente Touren mit 1-2 Stunden Gehzeit.

Eine dieser Touren führte mich kürzlich in den Harz, genauer an die Rappbode-Talsperre Hier haben findige Leute ein cooles Bauwerk errichtet:

Hängebrücke

Hängebrücke Rappbodetalsperre

Das hat jetzt nicht direkt was mit „Vorbereitungstouren“ zu tun, aber einen bestimmten Grund gab es für den Besuch: Meine Höhenangst!

Ich wollte einfach mal wissen, was das betreten dieser Brücke mit mir macht. Hintergedanke war, daß in der Everest-Region auf diversen Trails auch Schluchten überquert werden müssen, auf ähnlichen Hängebrücken:

Touren zur Vorbereitung

Hängebrücke im Himalaya

Und da wollte ich einfach mal wissen, wie es sich anfühlt. Aber alles cool! Die Hängebrücke ist hoch und JA, sie schwankt auch gehörig. Aber man ist gut abgesichert und daher war meine Höhenangst fast nicht vorhanden. Ein bisschen kribbelt es schon im Magen, aber ich denke, das gibt sich im Laufe der Zeit.

Touren zur Vorbereitung

Hängebrücke Rappbodetalsperre

Um mein „Trekking-Training“ dann langsam zu steigern, habe ich mir einen Wanderführer gekauft, der im Gebiet Rhein-Mosel-Eifel Rundwanderungen von „leicht“ über „mittel“ bis „schwer“ auflistet. Dieses Büchlein werde ich systematisch abarbeiten.

Daran schließen sich dann ab nächstem Jahr Touren in den Alpen an, um mich mental auf die diversen Tagestouren im Everest-Gebiet vorzubereiten.

„Warum der ganze Aufwand ?“, wird sich bestimmt der eine oder andere fragen. Ganz einfach:

Ich möchte entspannt auf diese Touren gehen und soweit vorbereitet sein, daß ich weiss, welche Probleme evtl. auftreten könnten. Ich gehe ja nicht nur 2-3 Wochen, sondern über einen größeren Zeitraum.

Durch meine Vorbereitungstouren:

– sind meine Schuhe optimal eingelaufen

– hat sich mein Körper auf das Wandern eingestellt

– weiß ich genau, wann ich mit Problemen zu rechnen habe (z.B. Blasen laufen)

– gehe ich einfach trainiert auf diese Reise

Mein Ziel:

Die Touren geniessen und mich nicht mit diversen Schwierigkeiten herumplagen, die ich hätte vermeiden können. Und natürlich:

Das Everest Base Camp erreichen!!

Touren zur Vorbereitung

Mount Everest Base Camp

In der nächsten Zeit werde ich euch meine Touren dann im Detail vorstellen.

 Gruß, Euer…

Joe

Selbstmotivation und Stolperfallen

Selbstmotivation und Stolperfallen

Selbstmotivation und Stolperfallen

 

„Na, jetzt aber hoch mit dem Hintern!! Was? Keine Lust? Nix gibts, los geht’s!“

So oder ähnlich verläuft oft die stille Konversation im Kopf. Ja, ich habe ein Ziel und JA, ich bin auch auf dem Weg, es zu realisieren. Aber da kommt dann oft das kleine Teufelchen im Hirn, welches dann ein: “…morgen geht auch noch!“ flüstert.
Und so passiert es, daß man beginnt, hier mal „Nein“ zu sagen, den nächsten Sport-Termin verschiebt usw.

Und man landet dann in „Prokrastinatien“, dem Lande der Verschiebungen 🙂 🙂

Damit das nicht passiert, habe ich mir diverse Motivationshilfen geschaffen.

Eine davon ist simpel, aber sehr effektiv:

Selbstmotivation und Stolperfallen

Selbstmotivation Weltkarte

Auf der Karte habe ich mir meine ersten Ziele markiert, Nepal und Bhutan. So habe ich tagtäglich mein Hauptziel vor Augen und es gibt eigentlich keine Ausreden mehr.

Als nächstes gibt es den Countdown
Das hat mir schon oft geholfen, längere Zeiträume zu überbrücken und motiviert zu bleiben.

Selbstmotivation Countdown

Countdown

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum benötigt man die ganzen Motivationshilfen, wenn man doch so ein Ziel vor Augen hat.

Ganz einfach: Aufgrund des noch langen Zeitraumes bis zum Start bleibt es einfach nicht aus, daß die Motivation auf der Strecke bleibt. Denn schließlich ist der Alltag gegenwärtig und hat einen fest im Griff.

Wenn es sehr zeitaufwändig wird und ich mir dadurch unnötigen Stress verursache, dann verschiebe ich natürlich auch mal einen Termin. Insbesondere die Bearbeitung des Blogs braucht ihre Zeit und die nehme ich mir dann auch.

Trotzdem habe ich mein Ziel vor Augen und werde durch meine Motivationshilfen ständig daran erinnert, am Ball zu bleiben.

Gruß, Euer…

Joe

Newsletter

Newsletter

Hallo!

Ich bin gerade dabei, einen Newsletter in den Blog zu integrieren. Also aufpassen – wenn nichts schief läuft, startet noch heute die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden.

Als Rhythmus habe ich mir jetzt mal 1x/Monat festgelegt, da dies auch gut in meinen Alltag zu integrieren ist.

Schaut einfach mal rein und ich freue mich schon auf eure Anmeldung!

Euer Joe!