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Karte Sachsen umriss
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Fastenkurs-Veranstalter Tommy Lehmann trinkt einen Fastentee von Bombastus. Foto: Katrin Koch

Fasten hilft Körper und Seele

Am Aschermittwoch beginnt die traditionelle Fastenzeit. Für viele Menschen ist dieser Tag auch heute Anlass und Start, um sich im Verzicht zu üben. Ganz gleich, ob Sie eine Woche oder bis Ostern fasten, ob Sie auf Alkohol, Fleisch, Handy oder Onlineshopping verzichten – in jedem Fall unterbrechen Sie Ihren Alltag. Sie setzten sich bewusst mit Ihrem Körper und Ihren Gewohnheiten auseinander, bringen Seele und Körper in Balance. Denn auch wenn der Gewichtsverlust eine willkommene „Nebenwirkung“ ist, er steht nicht im Mittelpunkt des Fastens. 

Fasten liegt im Trend

Wer ganz klassisch fastet und auf Essen verzichten möchte, kann neben Wasser auch Gemüsebrühe und vor allem Tees zu sich nehmen. Mit einem Basen– und einem Fastentee hat der Naturheilmittelhersteller Bombastus in Freital zwei besondere Teemischungen im Sortiment, die in der Fastenzeit verstärkt nachgefragt werden. „Immer mehr Menschen setzen sich in der Zeit zwischen Fasching und Ostern mit ihrem Körper ganz bewusst auseinander“, erklärt Grit Schuster, Vertriebsleiterin der Bombastus-Werke AG. „Unsere Tees sind sanfte Begleiter beim Fasten oder bei Frühjahrskuren, die oft als Einstieg dienen, um Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu verändern.“

Grit Schuster zeigt den Fasten- und Basentee von Hersteller Bombasus. Foto: Katrin Koch

Hinweis: Wer gesundheitliche Einschränkungen hat oder Medikamente einnimmt, sollte sich zunächst von seinem Arzt beraten lassen, welche Art des Fastens für ihn sinnvoll ist. Dies gilt ganz besonders für Herzpatienten. 

Sie wollen Heilfasten ausprobieren? 

Dann starten Sie mit einem Programm über drei Tage. Für einen typischen Fastentag mit maximal 250 bis 500 Kilokalorien nehmen Sie folgendes zu sich:

  • 250 Milliliter Gemüsebrühe,
  • 250 Milliliter Obst- und/oder Gemüsesäfte,
  • je nach Kaloriengehalt 30 Gramm Honig und mindestens 2,5 Liter Wasser oder Kräutertee

Laut AOK liegt die optimale Heilfastendauer allerdings zwischen zwei und vier Wochen. Die Ärztegesellschaft für Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) empfiehlt sieben bis zehn Tage sowie einen Vorbereitungstag und abschließend drei Tage, um sich wieder an die normale Nahrungszufuhr zu gewöhnen. Die Fastenkur wird mit dem sogenannten Fastenbrechen beendet. Da sich der Körper erst wieder an feste Nahrung gewöhnen muss, nehmen Sie an diesem Tag vormittags einen rohen oder gekochten Apfel und abends eine Kartoffelsuppe zu sich. Eine leichte Kost aus Eiern, Milchprodukten und Gemüse mit vielen Ballaststoffen und hochwertigen Pflanzenölen ist gut für den Wiedereinstieg an den folgenden Tagen geeignet. 

Welchen Tee können Sie beim Fasten trinken? 

Der Fastentee von Naturheilmittelhersteller Bombastus enthält eine abgestimmte Mischung aus Brennnessel, Rooibos, Zimt, geröstete Mate, Pfefferminze und Bohnenhülsen. Er schmeckt wohltuend würzig und wird aus mehrfach kontrollierten Zutaten feingeschnitten und gewürzt. 

Blick in die Tee-Abfüllung bei Bombasts. Foto: Katrin Koch

Ergänzend gibt es einen Basentee im Sortiment, der gern als Begleiter von Basenkuren getrunken wird. Basenkuren sollen den Körper in sein natürliches Säure-Basen-Gleichgewicht bringen und einer möglichen ernährungsbedingten Übersäuerung entgegenwirken. Diese Kuren legen den Fokus auf basische Lebensmittel, werden meist über zwei bis drei Monate durchgeführt und mit basischem Tee begleitet. Im Basentee der Bombastus-Werke werden Mate grün, Pfefferminze, Anis, Brombeerblätter, Kamille, Rooibos, Zitronenverbene, Melisse und Sonnenblumenblütenblätter zu einer ausgewogenen Mischung komponiert.

Die Tees von Bombastus gibts in der Apotheke oder im Onlineshop unter www.bombastus.de.

leben50-Tipp

Sie können sich zu den Produkten auch beraten lassen – im Informationszentrum des Bombastus-Werkes: Freital, Wilsdruffer Straße 184, geöffnet mittwochs 10-12.30 und 13-16.30 Uhr.

Fastenkurse helfen

Der Radebeuler Fastenkurs-Veranstalter Tommy Lehmann begleitet seit mehr als zehn Jahren Fastenreisen und möchte gesunde Menschen ermutigen, das Fasten einmal auszuprobieren: „Fasten ist eigentlich ganz einfach, denn unser Körper kennt diese Situation von unseren Vorfahren. Sie mussten, bedingt durch ihre Lebensumstände, regelmäßig fasten. Es ist spannend zu beobachten, wie unser Körper mit dem Nahrungsentzug umgeht, wie sich alles wie von selbst regelt, da läuft ein perfektes Programm ab.“

Dabei ist es hilfreich, aus dem Alltag herauszutreten. „In einer Fastengruppe macht das natürlich mehr Spaß“, so Tommy Lehmann. „Die Zeit, die man plötzlich ohne Kochen und Einkaufen zur Verfügung hat, kann man nutzen für Spaziergänge, Gespräche oder auch Yoga, was ich sehr gern anbiete.“ Grundkenntnisse im Yoga sind nicht erforderlich. 

Wer mit Lehmann fasten möchte, kann 2025 unter sieben Fastenreisen ins Bio-Refugium Schmilka in der Sächsischen Schweiz, ins Moritzburger Gästehaus des evangelischen Bildungszentrums oder ins Badehaus Goor auf der Insel Rügen auswählen. Die Kursgebühren liegen zwischen 555 und 719 Euro inklusive Hotel. Maximal 20 Teilnehmer können einen Fastenkurs belegen. 

„Ich faste selbst seit über 20 Jahren, oft sogar zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Nach dem Fasten gönne ich mir dann einen Einkauf im Bioladen – und ich erlebe jedes Mal, dass mir nach dem Fasten das Essen ganz anderes und viel intensiver schmeckt.“ Und noch etwas hat Lehmann festgestellt: „Den Verzicht auf das ein oder andere Lebensmittel, auf Schweinefleisch, Kaffee oder Alkohol auch nach dem Fasten fortzuführen, fällt leichter.“ Mehr Informationen zu den Reisen gibt es unter www.fasten-yoga-bewegung.com

Der Ursprung des Fastens

Die christliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Ostersamstag. Mit dem Verzicht auf Essen und Alkohol erinnert sie an die das Leiden und Sterben Jesu Christi. Ausgenommen an den Sonntagen wird an 40 Tagen gefastet. Diese Tradition besteht im Christentum bereits seitdem 2. Jahrhundert. Mit dem Fasten wollen Christen ihren Alltag bewusst unterbrechen, sich besinnen und sich auf die das höchste Fest der Christenheit vorbereiten. 

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